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Starkmacher Pilotprojekt in Bergisch Gladbach – wir starten!
Starkmacher Pilotprojekt Bergisch Gladbach
Future Skills für pädagogische Fachkräfte – damit Kinder und Jugendliche stark fürs Leben werden
Wie können wir Kinder und Jugendliche heute so begleiten, dass sie nicht nur Wissen erwerben, sondern auch innerlich wachsen, Herausforderungen meistern und mit Vertrauen in sich selbst ihren Weg gehen? Genau hier setzt das Starkmacher Pilotprojekt in Bergisch Gladbach an.
Gemeinsam mit engagierten pädagogischen Fachkräften möchten wir wichtige Future Skills in den Schulalltag bringen – praxisnah, nachhaltig und so aufgebaut, dass die Inhalte direkt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angewendet werden können.
Im Mittelpunkt stehen Fähigkeiten, die junge Menschen heute mehr denn je brauchen: Selbstbewusstsein, Selbstführung, ein Growth Mindset, wertschätzende Kommunikation, Resilienz, Empathie und ein gesunder Umgang mit Herausforderungen und Rückschlägen.
Unser Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte so zu stärken, dass sie diese Kompetenzen nicht nur selbst vertiefen, sondern anschließend wirksam an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben können.
Was die Teilnehmenden im Kurs lernen:
Der Starkmacher-Kurs vermittelt ein fundiertes Set an Future Skills, das speziell auf den pädagogischen Alltag abgestimmt ist. Dazu gehören unter anderem:
- Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung:
Wie können Kinder und Jugendliche lernen, ihre Stärken zu erkennen, sich selbst mehr zuzutrauen und ein gesundes Vertrauen in die eigene Persönlichkeit aufzubauen? - Growth Mindset:
Die Teilnehmenden lernen, wie sie Kinder dabei unterstützen können, Fehler nicht als Scheitern, sondern als Lernchance zu verstehen. Es geht darum, Denkweisen zu fördern, die Entwicklung, Mut und Lernfreude stärken. - Selbstführung und Eigenverantwortung:
Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist die Frage, wie junge Menschen lernen können, mit ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen bewusster umzugehen. Pädagogische Kräfte erhalten Werkzeuge, um Selbstreflexion, Selbstregulation und Eigenverantwortung kindgerecht zu fördern. - Wertschätzende Kommunikation:
Gute Beziehungen sind die Grundlage für Lernen und Entwicklung. Deshalb vermittelt der Kurs Ansätze für eine klare, empathische und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe – sowohl im Umgang mit Kindern und Jugendlichen als auch im Kollegium und im Schulalltag insgesamt. - Resilienz und innere Stärke:
Wie gehen Kinder mit Druck, Unsicherheit, Konflikten oder Misserfolgen um? Im Kurs erhalten die Teilnehmenden Impulse, Übungen und Methoden, mit denen sie Resilienz aufbauen und Kinder in belastenden Situationen stärken können. - Emotionale Kompetenz und soziale Fähigkeiten:
Die Teilnehmenden lernen, wie Kinder Gefühle besser wahrnehmen, benennen und regulieren können und wie soziale Kompetenzen wie Empathie, Rücksichtnahme und konstruktive Konfliktlösung gefördert werden können. - Praxisnahe Methoden für den pädagogischen Alltag:
Alle Inhalte sind so aufbereitet, dass sie direkt im Unterricht, in Gruppenangeboten, in Gesprächen oder in der individuellen Begleitung junger Menschen eingesetzt werden können.
So ist der Kurs aufgebaut:
Der Starkmacher-Kurs ist so konzipiert, dass er sich gut mit dem Berufsalltag vereinbaren lässt und gleichzeitig genügend Raum für echte Entwicklung, Austausch und praktische Umsetzung bietet.
Innerhalb von fünf Monaten findet der Kurs in einer Kombination aus Vor-Ort-Terminen und Online-Modulen per Zoom statt.
- 3 Vor-Ort-Termine
Die Präsenztermine finden ab 17:00 Uhr im ISOTEC Campus statt. Hier geht es vor allem um gemeinsames Erleben, praktisches Arbeiten, Austausch, Übungen und Vertiefung der Inhalte. - 2x im Monat Online-Calls per Zoom
Die Online-Termine finden jeweils um 20:00 Uhr statt und dauern in der Regel maximal 90 Minuten. Sie dienen der inhaltlichen Vertiefung, dem Transfer in den pädagogischen Alltag, der Reflexion und dem gemeinsamen Austausch.
Durch diese Mischung aus Präsenz und Online-Begleitung entsteht ein Kursformat, das sowohl persönlich als auch flexibel ist.
Wie der Lernprozess verläuft:
Der Kurs ist nicht nur eine reine Weiterbildung, sondern ein Entwicklungsprozess. Die Teilnehmenden setzen sich zunächst mit den Inhalten für sich selbst auseinander, um anschließend zu lernen, wie sie diese wirkungsvoll an Kinder und Jugendliche weitergeben können.
Dabei geht es um:
- die eigene Haltung als pädagogische Fachkraft
- das Verstehen moderner Future Skills
- die praktische Anwendung im Schulalltag
- konkrete Übungen und Methoden für Kinder und Jugendliche
- Reflexion, Austausch und persönliche Weiterentwicklung
So entsteht nicht nur neues Wissen, sondern echte Umsetzungskompetenz.
Was wir uns von den Teilnehmenden wünschen:
Der zeitliche Aufwand bleibt bewusst überschaubar. Gleichzeitig lebt das Pilotprojekt davon, dass die Inhalte nicht nur aufgenommen, sondern auch in die Praxis gebracht werden.
Deshalb wünschen wir uns, dass die Teilnehmenden am Ende des Kurses einen kleinen Abschluss in Form eines Kinderkurses oder einer Praxiseinheit an ihrer Schule oder in ihrer pädagogischen Einrichtung umsetzen. So können die erlernten Inhalte direkt an Kinder und Jugendliche weitergegeben werden.
Dieser Praxistransfer ist ein wichtiger Teil des Konzepts: Er bildet den Startschuss dafür, dass die neuen Impulse nachhaltig in der Einrichtung ankommen und idealerweise auch an Kolleg*innen weitergetragen werden.
Für wen ist der Kurs gedacht?
Das Pilotprojekt richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Menschen aus dem pädagogischen Bereich in Bergisch Gladbach und Umgebung, die Kinder und Jugendliche nicht nur fachlich, sondern auch in ihrer Persönlichkeit stärken möchten.
Ziel des Pilotprojekts:
Unser Ziel ist klar:
Pädagogische Fachkräfte stärken – damit sie Kinder und Jugendliche nachhaltig stärken können.
Denn junge Menschen brauchen heute mehr als Fachwissen. Sie brauchen innere Stärke, Orientierung, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, mit Veränderungen und Herausforderungen gesund umzugehen. Genau dafür möchten wir gemeinsam mit Schulen und pädagogischen Fachkräften einen wirksamen Beitrag leisten.
📍 Ort: Bergisch Gladbach
Vor-Ort-Termine im ISOTEC Campus und ergänzende Online-Module per Zoom
📅 Info-Abend: 26. März 2026 um 20:00 Uhr per Zoom
Aufzeichnung ansehen unter:
Du arbeitest an einer Schule oder im pädagogischen Bereich in Bergisch Gladbach und möchtest mehr erfahren oder Teil des Pilotprojekts werden?
Dann melde dich gerne bei uns. Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, gemeinsam Kinder und Jugendliche stark fürs Leben zu machen.
👉 Melde dich bei uns – klicke unten auf den Button, oder kontaktiere uns per Email.
Kontakte: ISOTEC Jugendhilfe e.V. – Fabienne Becker (Leitung): f.becker@isotec-jugendhilfe.de
Stark ins Neue – Margarete Wolf (Geschäftsführerin und Gründerin): ichwill@starkinsneue.de
Kinder und Jugendliche nicht allein lassen mit Sterben, Tod und Trauer
Die Isotec Jugendstiftung hat Material gesponsert, welches trauernden Familien vor und nach dem
Tod eines nahen Angehörigen sowie akut betroffenen Kitas, Schulen und Heimen zu Gute kommt.
Stirbt ein Familienmitglied – etwa ein Kitakind, ein Mitschüler oder jemand aus der Institution – ist die Sprach-
und Hilflosigkeit oft groß. In solchen Krisensituationen sind Bezugspersonen häufig überfordert im
Umgang mit Kindern und Jugendlichen und es fehlt an notwendigem Sachwissen.
Mit den gesponserten Spielen und Büchern zu den Themenbereichen Sterben, Tod und Trauer, die über
das Kooperationsprojekt „Leben mit dem Tod“ des DRK und des Instituts Dellanima direkt an Betroffene verteilt werden, können bevorstehende Abschiede, das Sterben, der Tod und die Trauer mit Kindern und Jugendlichen vor- und nachbereitet, entlastendes Sachwissen vermittelt sowie die Kommunikation zu diesen schwierigen Themen angeregt werden.
So bleiben Kinder und Jugendliche in diesen schweren Lebenssituationen nicht allein.
Geschenkeübergabe in Paraguay
Hiermit möchten Einblicke in die Geschenkeübergabe unseres Projektes in Paraguay geben:
Unterstützung des „Walk Away“ durch Isotec
In einem 4-tägigen Naturritual mit einer 24-Stunden-Solo-Zeit für 14 – 17 Jährige werden Jugendliche zum Abschluss der Schulzeit an der Montessorischule Forchheim begleitet. Sie werden dabei unterstützt im Kontakt mit der Natur zu sich selbst zu finden und Vertrauen und Mut für den eigenen Weg sowie eigene Entscheidungen nach der Schule zu finden.
In dieser Zeit in einfacher natürlicher Umgebung werden die Jugendlichen begleitet und gestärkt, Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und mit Grenzen kreativ und respektvoll umzugehen. Es ist eine bestärkende Möglichkeit eine neue Sicht auf sich selbst einzunehmen und sich im Gefüge der Gemeinschaft neu verorten zu können.
(Weitere Informationen auch auf der Homepage der Schule)
Durch die Unterstützung von der ISOTEC-Jugendhilfe kann die Begleitung durch ausgebildete Visionssucheleiter*innen auch auf längere Sicht durch die Schule ermöglicht werden – Vielen Dank!
Volker Patalong
- Alleine seinen Platz finden
- Austausch in der Gruppe
- Darstellung des bisherigen Lebensweges
- Bisheriger Lebensweg
- Räuchern
- Die Teilnehmer
- Weg finden
Die ISOTEC Spendenaktion für „Fit for Future“
Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche aus prekären Familien
Durch die finanzielle Förderung der ISOTEC Jugendhilfe konnte die Katholische Jugendagentur Köln gGmbH (kurz KJA Köln) Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien ein Tablet zur Verfügung stellen. Mit dieser Unterstützung haben die jungen Menschen aus Köln nun wieder eine gerechte Chance, am digitalen Distanzunterricht teilzunehmen.
Die andauernde Corona-Pandemie trifft prekäre Familien mit (Schul-) Kindern besonders stark. Die Situation fordert sie heraus, über einen sehr langen Zeitraum rund um die Uhr für ihre Kinder zu sorgen, sie zu beschäftigen und das Homeschooling zu realisieren. Die Familien leben nicht selten auf sehr engem Raum mit vielen Personen zusammen.
Unsere pädagogischen Fachkräfte zeigen in dieser Zeit ein hohes Engagement und tragen dafür Sorge, den direkten Kontakt zu den sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen nicht zu verlieren.
Kinder und Jugendliche ohne Zugang zu digitalen Geräten, werden schnell abgehängt. Eine Erfahrung, die nicht nur unsere pädagogischen Fachkräfte machen, sondern auch Lehrkräfte an den Schulen.
Die Anfang 2020 veröffentlichte Bertelsmann-Studie „Kinderarmut in Deutschland“, bei der von 2,8 Mio. Kindern und Jugendlichen in Armut gesprochen wird, zeigt, dass junge Menschen aus prekären Familien öfter keinen Computer oder Internetzugang haben, als ihre Altersgenossen1. Aus Sicht der KJA Köln ist dieser Zustand für die Chancengleichheit junger Menschen fatal.
Als Jugendhilfeträger dürfen wir nicht einfach hinnehmen, dass Kinder und Jugendliche aufgrund von sozialer Benachteiligung abgehängt werden. Gemeinsam mit Ihnen sind wir aktiv geworden.
Vor der Ausgabe der gestifteten Tablets hat das Homeschooling auf den Handys der Eltern stattgefunden oder war aufgrund von mangelnden Endgeräten überhaupt nicht möglich. Die Schulkinder, bei denen keine digitale Ausstattung vorhanden war, wurden zwar postalisch mit nötigen Lernmaterialen versorgt, hatten aber leider keinen Zugriff auf digitale Lerninhalte. Auch der Austausch über Lernplattformen war untereinander nicht möglich. Auch hier wird durch die Ungleichheit Distanzierung gefördert.
Die angeschafften Geräte (Samsung Tab A7) unterstützen das Homeschooling in den Familien. Im Sinne einer Nachhaltigkeit werden die Tablets nach der Pandemie in den Jugendhilfeeinrichtungen der KJA Köln eingesetzt. Dies fördert dann nicht nur die Fortschreibung der Digitalisierung in den Einrichtungen, sondern die Geräte werden einem noch größeren Personenkreis zugänglich gemacht.












